30. April 2020
Atemschutzmasken helfen dem Kinderwerk Lima

Das Unternehmen „WÖRNER Südfrottier“ in Bolheim bei Heidenheim hat seine Produktion umgestellt und erweitert. Das Standbein der Firma sind eigentlich Frottierwaren und Nachtwäsche. Nun hat Inhaber Hans-Martin Wörner zu seinen sieben Vollzeitkräften zwölf neue Teilzeit-Mitarbeiterinnen angestellt, die wöchentlich 40.000 Mund- und Nase-Masken nähen.

 

 

Wörner hat ein neuartiges System erfunden, das er zum Gebrauchsmuster angemeldet hat. In die wiederverwendbare Maske aus Baumwoll-Feinripp wird ein leicht austauschbares Wechselvlies eingelegt. Der Nutzer kann eine durchfeuchtete Vlieseinlage mit wenigen Handgriffen austauschen. „Auf diese Weise werden Ressourcen geschont und gleichzeitig die hygienischen Mindestanforderungen gewährleistet“, so Wörner.

 

WÖRNER Südfrottier bietet die Masken auch als Bausätze an. Änderungsschneidereien oder Computerstickereien können mit passendem Equipment pro Mitarbeiter bis zu 5.000 Masken pro Woche nähen und in ihrem Umfeld vertreiben.

 

Der Unternehmer arbeitet seit vielen Jahren in seiner Freizeit ehrenamtlich beim Kinderwerk Lima mit. Von jeder verkauften Maske, auch vom Bausatz, führt der Südfrottier-Chef 15 Cent an das Kinderwerk ab.

 

Wir sagen herzlichen Dank!

 

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