9. Februar 2017Rubrik Burundi
Hungersnot in Burundi

In diesen Tagen hat uns die Nachricht erreicht, dass in Burundi eine Hungersnot ausgebrochen ist. Neben extremer Trockenheit oder extremen Regenfällen, die die Ernte teilweise vernichteten, liegt der Hauptgrund in den politischen Vorkommnissen der zurückliegenden Monate. Im Rahmen der Präsidentschaftswahl 2015 kam es zu starken Unruhen im Land. Rund 300.000 Burunder flohen und die internationale Gemeinschaft stellte Zahlungen von Entwicklungshilfegeldern ein.

Schon vorher gehörte Burundi zu den ärmsten Ländern der Welt, aber damit wurde alles noch schlimmer und führte jetzt zur Katastrophe. Aus Angst vor dem Hungertod sind innerhalb einer Woche geschätzt 30.000 weitere Menschen aus ihrer Heimat geflohen. Erste Tote sind bereits zu beklagen. Wir müssen jetzt schnell handeln bevor es zu spät ist!

In einer ersten Hilfsaktion soll an rund 600 Familien (= 3.000 Personen) in Batwa Siedlungen Mehl, Bohnen und Öl verteilt werden – darunter rund 1.700 Kinder. Die Volksgruppe der Batwa wird im Land diskriminiert. Sie sind die ärmste Bevölkerungsgruppe und sie haben kein Geld mehr um die teuren Lebensmittel zu kaufen. Deshalb sind sie von der Hungersnot als erste und besonders hart getroffen.

Das Kinderwerk Lima hat erste Gelder zum Kauf von Lebensmitteln freigegeben, aber die Aufgabe ist riesig. Die Versorgung der 600 Familien über einen Zeitraum von vier Monaten wird rund 150.000 Euro bzw. 160.000 CHF kosten. Um einen Menschen einen Monat lang mit Lebensmitteln zu versorgen, brauchen wir also 12,50 € oder 13,50 CHF.


Wir suchen dringend Unterstützung, um das Elend der ohnehin schon geschundenen Menschen in Burundi zu lindern.
Unter anderem kann über den Spendenbutton der Homepage gespendet werden (aktuelles Spendenprojekt)  - oder einfach per Banküberweisung auf unser Konto unter dem Stichwort: "Hungerhilfe Burundi" mit der Projektnummer  B17001. Die Kontoverbindung finden Sie ganz unten auf der Homepage.
Vielen Dank!