Spendenprojekte

Hungerhilfe Burundi

Mit dem Beginn des Kinderwerkes in Afrika im Mai 2015, hat sich schnell gezeigt, dass dort ebenfalls viele Kinder schlicht hungern und als erste Hilfe eine Mahlzeit nötig haben.

Die wirtschaftliche Situation in Burundi verschlechtert sich zunehmend. Eine Hungersnot hat das ganze Land fest im Griff. In der letzten Woche sind schätzungsweise 30.000 Menschen aus dem Land geflohen. Durch die Hungersnot sind die Menschen in Burundi so sehr geschwächt, dass sie den Kampf gegen Malaria verlieren und sterben.

Wir müssen jetzt schnell handeln bevor es zu spät ist. Unser Ziel ist es Menschenleben zu retten!

Mit nur 12,50 € im Monat kann ein Mensch vom Hungertod gerettet werden.

Wir sind Ihnen Dankbar für jede Hilfe!

Ersatz von Schulmöbeln in Lima

2017 müssen wir in vier Klassenräumen in Lima die Schulmöbel ersetzen.

Außer bei den ganz Kleinen hat in Lima jeder Schüler einen eigenen, schmalen Tisch. Das hat Vorteile bei der Bildung kleiner Tischgruppen. Leider sind eine ganze Reihe Schulmöbel nun über 15 Jahre alt und nähern sich ihrem "Ablaufdatum". Die Qualität der Möbel ist nicht dieselbe wie in Europa. Tischfurniere lösen sich ab, Ecken sind abgebrochen und Stühle schwanken bedrohlich.

Eine Einheit (Tisch und Stuhl) kostet 65 Euro.

Wir wären froh um jede Unterstützung. Vielen Dank!

Schulerweiterung Comas

Von Anfang an ging die Johannes-Gutenberg-Schule im Stadtteil Comas in Lima nur bis zur achten Klasse. Von Klasse 9 bis 11 besuchten auch die Comasschüler die Gutenberg-Schule im Stadtteil El Agustino. In den letzten Jahren hat der Verkehr dermaßen zugenommen, dass die Teenager inzwischen hin und zurück mit dem Schulbus über drei Stunden täglich im Verkehrsstau verbringen. In einer normalen Schulwoche verlassen sie das Haus bei Dunkelheit vor 6:00 Uhr und kehren bei Dämmerung gegen 18:00 Uhr zurück.

Wir möchten diese schwierige Situation nun auflösen und die Schule in Comas bis zur Abschlussklasse, also bis zur 11. Jahrgangsstufe, ausbauen. Wir denken daran, auf das bestehende Schulgebäude einen zweiten Stock aufzusetzen. So würden wir schnell die benötigten sechs zusätzlichen Klassenräume gewinnen. Wir planen, die Aufstockung in Eigenregie durchzuführen. Nach den ersten Kostenvoranschlägen müssten wir mit Kosten von 170.000 bis 190.000 Euro rechnen.

Wir sind dankbar für jede Unterstützung!

Teenagermütter

Im Elendsgebit Comas der Hauptstadt Lima (Peru) gibt es derzeit etwa 3.800 minderjährige Mädchen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, die selbst bereits ein Kind haben. Die meisten dieser Teenagermütter verlassen mit der Schwangerschaft die Schule.

Die jungen Mädchen werden von der Gesellschaft für ihre Schwangerschft geächtet und erfahren wenig Hilfe. Jede dritte Teenagermutter ist nach der Entbidung allein erziehend und total überfordert.

Das Kinderwerk betreut 2017 knapp 300 Teenagermütter.

Drei Sozialarbeiterinnen besuchen die Mütter nach der Geburt regelmäßig Zuhause, sie werden medizinisch betreut und erfahren Beratung in allen praktischen Dingen des Lebens. Um den Besuch oder eine berufliche Tätigkeit zu ermöglichen, wurden vier Kinderhorte eingerichtet, außerdem eine anwaltliche Beratungsstelle für Schwangere.

Kosten:                                                                                                                                                                                                                                                               - Eine Monatsmiete für einen Kinderhort: 800 Euro

- Personalkosten für drei Sozialarbeiterinnen im Monat: 2.500 Euro

- Monatlich laufende Kosten für die Betreuung einer jungen Mutter (Fahrtgeld, Medikamente, Gebühren für amtliche Papiere, Babykleidung usw.): 100 Euro

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Katastrophenhilfe Peru

Die schweren Überschwemmungen haben in den Aussenbezirken der Hauptstadt Lima und in weiteren Regionen des Landes für schwere Schäden gesorgt. Mehr als 75 Menschen haben ihr Leben verloren und über 100.000 wurden obdachlos. Über Teile des Landes wurde der Ausnahmezustand verhängt. Eines der grössten Probleme ist das Trinkwasser. Die Leitungsnetze in Lima sind unterbrochen, manche Bezirke haben nur stundenweise Wasser. Zwei Millionen Menschen sind ganz oder zeitweise ohne Wasserversorgung und auch in den Supermärkten gibt es keine Wasserflaschen mehr.
"Wir können gar nicht anders, wir müssen den Menschen helfen", sagt Pfarrer Imanuel Kögler, Geschäftsführer des Kinderwerkes. "Unsere Infrastruktur in den Schulen ist noch intakt, und wir sind hervorragend vernetzt mit vielen dutzenden Kirchengemeinden ..."
Als Soforthilfe sollen betroffene Familien der Schule Lebensmittel und Wasser erhalten. Daneben werden Hilfstransporte mit Wasser, Lebensmittel, Kleidung und Decken in die unversorgten Gebiete gebracht. Gleichzeitig wird geprüft, wo eine Wiederaufbauhilfe besonders nötig ist. Der Aufbau der Häuser soll mittelfristig erfolgen und sich über mehrere Monate erstrecken.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Projektnummer L 17005