Spendenprojekte

Schulerweiterung Comas

Von Anfang an ging die Johannes-Gutenberg-Schule im Stadtteil Comas in Lima nur bis zur achten Klasse. Von Klasse 9 bis 11 besuchten auch die Comasschüler die Gutenberg-Schule im Stadtteil El Agustino. In den letzten Jahren hat der Verkehr dermaßen zugenommen, dass die Teenager inzwischen hin und zurück mit dem Schulbus über drei Stunden täglich im Verkehrsstau verbringen. In einer normalen Schulwoche verlassen sie das Haus bei Dunkelheit vor 6:00 Uhr und kehren bei Dämmerung gegen 18:00 Uhr zurück.

Wir möchten diese schwierige Situation nun auflösen und die Schule in Comas bis zur Abschlussklasse, also bis zur 11. Jahrgangsstufe, ausbauen. Wir denken daran, auf das bestehende Schulgebäude einen zweiten Stock aufzusetzen. So würden wir schnell die benötigten sechs zusätzlichen Klassenräume gewinnen. Wir planen, die Aufstockung in Eigenregie durchzuführen. Nach den ersten Kostenvoranschlägen müssten wir mit Kosten von 170.000 bis 190.000 Euro rechnen.

Wir sind dankbar für jede Unterstützung!

Teenagermütter

Im Elendsgebit Comas der Hauptstadt Lima (Peru) gibt es derzeit etwa 3.800 minderjährige Mädchen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, die selbst bereits ein Kind haben. Die meisten dieser Teenagermütter verlassen mit der Schwangerschaft die Schule.

Die jungen Mädchen werden von der Gesellschaft für ihre Schwangerschft geächtet und erfahren wenig Hilfe. Jede dritte Teenagermutter ist nach der Entbidung allein erziehend und total überfordert.

Das Kinderwerk betreut 2017 knapp 300 Teenagermütter.

Drei Sozialarbeiterinnen besuchen die Mütter nach der Geburt regelmäßig Zuhause, sie werden medizinisch betreut und erfahren Beratung in allen praktischen Dingen des Lebens. Um den Besuch oder eine berufliche Tätigkeit zu ermöglichen, wurden vier Kinderhorte eingerichtet, außerdem eine anwaltliche Beratungsstelle für Schwangere.

Kosten:                                                                                                                                                                                                                                                               - Eine Monatsmiete für einen Kinderhort: 800 Euro

- Personalkosten für drei Sozialarbeiterinnen im Monat: 2.500 Euro

- Monatlich laufende Kosten für die Betreuung einer jungen Mutter (Fahrtgeld, Medikamente, Gebühren für amtliche Papiere, Babykleidung usw.): 100 Euro

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Schulbau Burundi

In unserer Schule in Burundi (Ostafrika), besuchen bereits 400 Schüler die Klassen 1 bis 7. Damit sind die beiden bestehenden Schulgebäude voll ausgelastet. Im kommenden Schuljahr im September sollen 50 neue Kinder hinzukommen. Dafür sind weitere Klassenzimmer nötig.

Sekundarschule
Wir haben mit den Vorbereitungen für den Bau eines Sekundarschulgebäudes mit 6 Klassenzimmern und 4 Räumen für Lehrer, Büros und Lehrmaterial begonnen. Ein Raum wird uns etwa 15-20.000 € (16-22´000 CHF) kosten. Die Einrichtung mit Bänken, Tischen und Tafel wird pro Klassenzimmer etwa 3.000 € (3´300 CHF) kosten.

Kindergarten
Der burundische Staat schreibt zukünftig für Schulen auch eine Art Vorschule oder Kindergarten vor. Es wurde entschieden, dies in den Planungen bereits zu berücksichtigen und drei Kindergartenräume für Vier- und Fünfjährige vorzusehen. Ein Kindergartenraum wird etwa 15.000 € (16´600 CHF) kosten.  Dazu kommen noch ein Toilettengebäude und das Anlegen der Wege und so weiter. Die Gebäude werden in einfacher Bauweise errichtet. Trotzdem muss ein guter Teil des Materials (vor allem die Blechdächer) aus den Nachbarländern importiert werden. Möchten Sie sich an den Kosten für die Schulgebäude beteiligen? Wir sind dankbar für jegliche Unterstützung!

Stichwort: Schulbau Burundi
Projektnummer:  B17004